Gesund ernähren, aber wie? (page 2)

Die Gefahren eines zu hohen Fett- und Zuckerkonsums sind bekannt. Gibt es Lebensmittel, auf die ich deshalb komplett verzichten sollte?

Fett und Zucker sind nicht gleich Fett und Zucker. Die Qualität ist ausschlaggebend und die Dosis macht das Gift. Hochwertige Pflanzenfette sind ein unerlässlicher Baustein unserer Ernährung, aber auch dabei gilt: Zu viel des Guten ist immer noch zu viel. Vermeiden solltest du im besten Falle Palm- und Kokosfett sowie hochverarbeitete Industrieprodukte. Letztere weisen nämlich enorme Zuckermengen auf. Doch denk daran: Rigide Verbote schüren Gelüste. Also lieber selten mit Bedacht ein zuckerreiches Lebensmittel auswählen, als sich alles zu verbieten.

Welche gesunden Alternativen gibt es zu Schokolade, Gummibären und Co.?

Immer wieder liest man, dass Trockenfrüchte eine tolle Alternative zu Schokolade sein sollen. In der Realität trifft dies aber selten zu. Denn wer Schokolade liebt, ist meist nicht mit Rosinen zufrieden. Viel besser ist es, die Menge der Lieblingssüßigkeit im Auge zu behalten und eine besonders hochwertige Schokolade in kleiner Menge ausgiebig zu genießen. Bei wem es aber vor allem um Heißhunger auf Süßes geht, der sollte vor allem seine Hauptmahlzeiten unter die Lupe nehmen. Oft ist der Sättigungseffekt zu gering und bald stellt sich Süßhunger ein.

Was können Personen machen, die ungern kochen?

Wenn du ungern in der Küche stehst, kannst du etwas größere Mengen vorkochen und somit mehrere Tage abdecken. Einfrieren geht natürlich auch. Um gesund zu essen, muss aber ohnehin keine Mammutaufgabe am heimischen Herd gelöst werden: Mit Vollkornprodukten, Obst, Gemüse und mageren Milchprodukten kannst du ohne viel Aufwand gesund essen. Ein Vollkornbrot mit Quark, Avocado, Tomate und Kresse erfordert keinen Meisterkoch. Und auch aus den restlichen Vollkornnudeln vom Abendessen ist mit einer Handvoll Rucola, Tomaten, Paprika und etwas Kochschinken ein fixes Mittagessen für den nächsten Tag zusammengerührt.

Gibt es eine Prognose für den nächsten gesunden „Food-Trend“?

Man sollte meinen, langsam hätten wir alle Trends durch. Vieles wiederholt sich ja bereits. Wirklich gesund ist von all dem kaum etwas. Zumindest nicht ohne genauer hinzusehen. Denn viele Konzepte neigen zur Einseitigkeit und können somit Fehl- und Mangelernährung begünstigen. Der einzig wirklich gesunde Ansatz der letzten Jahre ist das „Clean Eating“. Das gab es allerdings vor einiger Zeit schon einmal, nur unter anderem Namen. Es handelt sich nämlich um nichts anderes als die gute alte Vollwertkost. Das klingt nur nicht so chic und trendy. Im Grunde geht es dabei vor allem um eine saisonale, regionale Auswahl möglichst unverarbeiteter Lebensmittel und ums „Selber zu Hause kochen“.

"Gesund ernähren, aber wie?" table of contents

  1. Gesund ernähren, aber wie?
  2. Page 2

2 comments on “Gesund ernähren, aber wie?Add yours →

  1. Hallo Annette,
    gerne unterstützen wir dich beim Thema „Gesunde Ernährung“. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Gesundheitskurs? Sofern dieser von der zentralen Prüfstelle Prävention zertifiziert ist, können wir diesen bezuschussen oder die Kosten sogar komplett übernehmen. Wie du einen passenden Kurs in deiner Region findest? Ganz einfach, über die Datenbank der Zentralen Prüfstelle Prävention. PLZ und Thema eingeben und schon kann es losgehen.
    Viele Grüße vom Social Media Team der KNAPPSCHAFT
    https://www.knappschaft.de/DE/LeistungenGesundheit/Gesundheitskurse/Kurse/Datenbank_node.html

  2. ich möchte abnehmen. haben sie ein plan oder kochkurs in paderborn. dann schreiben sie mir bitte. würde mich sehr freuen. danke im voraus. annette götz.

Schreib uns Deine Meinung